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Glossar

In diesem Lexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe aus der Heiztechnik. Die Bedeutung von Ausdrücken, die immer wieder in Kostenvoranschlägen oder Katalogen genannt werden, werden hier schnell erklärt.

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A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

A

Abgassystem
Das Abgassystem besteht aus den Wegen, die die Abgase bis zum Abgasstutzen nehmen (Feuerraum + Abgaskanäle). Ein langes, verwinkeltes Abgassystem ist besonders geräuscharm.

Außenfühler
Zur Regelung gehört auch ein Außenfühler, der die Außentemperatur misst. Bei jeder Witterungsveränderung passt die Regelung die Heiztemperatur automatisch an.


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B

Beistellspeicher
Ein Beistellspeicher ist ein an einen Heizkessel angeschlossener Speicher, der aber auch getrennt davon an einer anderen Stelle aufgestellt werden kann.

Boilervorrang
Ein Heizkessel mit Warmwasserspeicher ist im Allgemeinen mit einer Boilervorrangsfunktion ausgestattet: sobald der Speicherfühler einen Bedarf meldet, schaltet die Boilervorrangsfunktion die Heizungspumpe ab und die Speicherladepumpe ein. Die gesamte Leistung des Heizkessels wird auf den Warmwasserspeicher gelenkt, um diesen schnell nachzufüllen. Die Kapazität des Warmwasserspeichers muss auf die Leistung des Heizkessels abgestimmt werden: bei Heizkesseln für Privathaushalte (18 bis 40 kW) bietet ein Speicher mit 130 bis 300 Litern optimalen Wohnkomfort. Eine zu hohe Kapazität erfordert recht lange Nachfüllzeiten (in denen nicht geheizt wird), was dem Wohnkomfort wiederum abträglich ist.

Brauchwasserspeicher
Ein Warmwasservorrat wird im Voraus gebildet und im Brauchwasserspeicher bzw. -bereiter gespeichert. Ein unverzichtbarer Prozess für guten Wohnkomfort bei einem hohen Warmwasserbedarf.

Brauchwasserspeicher (auch „Warmwasserbereiter“ genannt)
Behälter, in dem Warmwasser erzeugt und gespeichert wird. Er kann (in derselben Verkleidung) in den Heizkessel integriert oder (in einer anderen Verkleidung) neben den Heizkessel gestellt werden.

Brenner mit niedrigem NOx-Ausstoß
Brenner, dessen Stickstoffoxidemissionen 20 % bis 50 % unter denen eines herkömmlichen Brenners liegen.
 
Brennwert
Er entspricht der Summe des Heizwertes und der latenten Wärme die im Wasserdampf, der bei der Verbrennung entsteht, enthalten ist. Durch die Kondensation dieses Wasserdampfs gewinnt man zusätzliche Wärme zurück (10 bis 15 %).

Brennwerttechnik (Heizkessel mit)
In einem Brennwertkessel werden die Abgase mit Hilfe eines Wärmetauschers beim Heizungswasser-Rücklauf abgekühlt. Der in den Abgasen enthaltene Wasserdampf kondensiert und die Kondensationswärme (latente Wärme) wird an das Rücklaufwasser abgegeben und steigert so die aus der Verbrennung gewonnenen Wärme. So kann man beim unteren Heizwert Wirkungsgrade über 100 % sowie deutliche Energieeinsparungen erzielen.

Brauchwasser-Wärmepumpe
Gerät, das Wasser mit Hilfe der Wärmeenergie aus der Luft, die über das Wärmepumpenprinzip gewonnen wird, erwärmt.

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D

  

Druckausdehnungsgefäß
Wasser dehnt sich bei Erwärmung aus. Daher muss man ein Druckausdehnungsgefäß im Heizsystem einsetzen, welches die Ausdehnung absorbieren kann. Bei Anlagen mit Heizungspumpen ist das Druckausdehnungsgefäß „geschlossen“ und mit Luft oder Gas gefüllt, die bzw. durch eine Membrane vom Wasser getrennt sind. Bei Schwerkraft-Anlagen ist das Druckausdehnungsgefäß am höchsten Punkt angebracht und nach außen „offen“.

 

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E

Entlüfter
Eine Anlage mit Druckausdehnungsgefäß muss über mindestens einen Entlüfter verfügen, der im Allgemeinen am höchsten Punkt der Anlage angebracht ist und über den Luft abgelassen werden kann. Es gibt automatische Entlüfter oder Handentlüfter.

Erneuerbare Energie
Erneuerbare Energien sind natürliche, unerschöpfliche Energien (Sonne, Wind, Luft, Wasser, Holz). Der Verbrauch von erneuerbaren Energien zerstört die natürlichen Ressourcen nicht. Dadurch erfüllen sie alle Umweltschutzanforderungen.
 
Eutektischer Guss
Kesselkörper aus eutektischem Guss machen Heizkessel dauerhaft temperatur- und korrosionsbeständig. Der eutektische Guss beruht auf einem ganz speziellen Mischungsverhältnis der einzelnen Bestandteile (Eisen, Carbon, Silicium, etc.), die bei einer exakt konstanten Temperatur miteinander verschmelzen. Das Gussergebnis ist besonders homogen und frei von Schwachstellen. Daraus resultiert eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit.

 

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F

Festbrennstoffkessel
Heizkessel, die Holz als Brennstoff verwenden.
 

Fossile Energie
Begrenzt auf dem Planeten vorhandene Energien wie zum Beispiel Erdgas, Flüssiggas, Öl, Kohle.

 

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G

 

Geothermie
Energie wird aus der Erde gewonnen. Nach zwei unterschiedlichen Prinzipien gewinnt dieses System Wärme aus dem Boden:
- mit Hilfe horizontaler Kollektoren, die die Energie in bis zu 120 cm Tiefe sammeln, die die Wärmepumpe dann wieder in Form von heißem Wasser für die Heizung abgibt.
- mit Hilfe vertikaler Kollektoren, die (bis zu 100 m tief in der Erde versenkt) Energie aus der Erde oder dem Grundwasser gewinnen und an eine Wärmepumpe weitergeben.

 

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H

 

 

Heizkreis
Die im Heizkessel erzeugte Wärme wird an das Wasser abgegeben, das über ein Rohrnetz zu den Heizkörpern in den zu beheizenden Räumen gelangt.
 
Heizwert (unterer Heizwert)
Gesamtwärmemenge, die bei der Verbrennung von Energie entsteht. Bei der Verbrennung von einem Liter Öl oder einem Kubikmeter Erdgas entstehen beispielsweise etwa 10 kWh. Das macht die Kosten für die verschiedenen Energiequellen vergleichbar: 1 m³ Erdgas = 1 l Öl = 10 kWh Strom.

Holzpellets
Holzpellets sind ein Brennstoff, der durch die Verdichtung von Nebenprodukten aus der Holzverarbeitung entsteht, d. h. beispielsweise Sägespäne werden verfeinert, getrocknet und anschließend ohne Zugabe von Klebstoffen oder anderen Zusätzen gepresst.

 

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I

Inverter
System, mit dem der Betrieb einer Wärmepumpe moduliert, im Gegensatz zu einer ein-/ausschaltbaren Wärmepumpe, die man nur ausschalten oder bei voller Drehzahl laufen lassen kann.

Funktionsprinzip einer Wärmepumpe mit Inverter-System  


 

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K

Kesselthermostat (oder Temperaturwächter)
Regelungsvorrichtung, deren Aufgabe die bedarfsorientierte Steuerung der Kesselfunktion ist. Es kann auf ein einfaches Thermostat am Heizkessel reduziert werden. Man kann aber auch zusätzlich ein Raumthermostat verwenden, das die Raumtemperatur misst. Bei modernen Anlagen werden allerdings zunehmend automatische Regelungen mit verschiedenen Programmen verwendet.

Konvektoren
Konvektoren geben eine sanfte und gleichmäßigere Wärme ab als traditionelle Heizkörper. Damit lassen sich Temperaturgefälle zwischen Boden und Decke vermeiden.

 

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L

Leistung
Wenn man von der Leistung eines Heizkessels (in Kilowatt) spricht, geht es um die Wärmeleistung, die effektiv an das Heizungswasser im Innern des Heizkessels abgegeben wird. Heizkessel für Privathaushalte weisen Leistungen zwischen 10 und 50 kW auf. Bei darüber liegenden Leistungen handelt es sich um Heizkessel mittlerer und hoher Leistung für Luxusimmobilien, besonders große Wohnflächen, Mehrfamilienhäuser, Verwaltungsgebäude, Schulen oder auch kleine und mittelgroße Geschäfte.

Leistungszahl
Verhältnis zwischen erzeugter Energie (Wärme, die zur Beheizung abgegeben wird) und für den Betrieb der Wärmepumpe verbrauchter Energie.
Beispielsweise hat ein Gerät, das 150 Watt Strom verbraucht, um 150 Watt Wärme oder Kälte zu erzeugen, die Leistungszahl 1. Ein Gerät mit der Leistungszahl 3 erzeugt drei Mal so viel Energie als es verbraucht.

Luft-/Abgasanschluss
Ein Heizkessel mit Luft-/Abgasanschluss lässt sich ohne Einschränkungen überall, auch in Gebäuden ohne Schornstein oder mit veraltetem Schornstein einbauen. Es wird lediglich eine Öffnung in der Außenwand von etwa zehn cm Durchmesser benötigt, durch die der horizontale oder vertikale Luft-/Abgasanschluss durchgeführt wird. Dieser besteht aus einem konzentrischen Doppelrohr: ein Rohr für die Frischluftzufuhr, ein Rohr für die Abfuhr der Abgase.

Luftwasser Wärmepumpe
Die Wärmepumpe gewinnt Wärme aus der Außenluft und gibt sie an den Heizkreis weiter.


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M

 

Manometer
Gerät, das den Wasserdruck in einer Anlage angibt.
 
Mischventil
Seine Aufgabe ist es, das Vorlaufwasser in sich verändernden Mengen mit dem Rücklaufwasser zu mischen:
- entweder zur ständigen Temperaturanpassung des Wassers, das mit einer niedrigeren Temperatur als der des Heizkessels in die Heizkörper fliesst (bei Fußbodenheizungen ist ein Drei-Wege-Ventil obligatorisch.
- oder zur Erhöhung der Temperatur des Rücklaufwassers, um eine Kondensation im Innern des Heizkessels zu verhindern, die zur Korrosion führen könnte (manche Stahlheizkessel müssen daher mit einem Vier-Wege-Mischventil arbeiten)
- oder um die Heizkreise vollständig voneinander zu trennen, sodass für jeden von ihnen eigene Einstellungen getroffen werden können (Temperatur, Programme).

Multi-Energie-System
Systeme, die mindestens zwei verschiedene Energieformen kombinieren, werden Multi-Energie-Systeme genannt. Alle Systeme von De Dietrich sind miteinander kombinierbar. So können Sie zum Beispiel eine Gas- oder Ölheizung mit Systemen auf Basis erneuerbarer Energien wie Holzheizungen, Wärmepumpen oder Solarsystemen koppeln, je nach Ihren eigenen Wünschen, Komfortansprüchen und Erwartungen bezüglich zu erzielender Einsparungen.

 

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N

 

Niedertemperaturkessel
Die modernen Heizkessel, „Niedertemperaturkessel“ genannt, arbeiten modulierend mit Temperaturen zwischen 30 und 60 °C. Das hat drei Vorteile: sie liefern zum gewünschten Zeitpunkt die gewünschte Wassermenge, sie reduzieren Wärmeverluste und senken den Energieverbrauch.  

 

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P

Passivhaus

Beruht auf einer Niedrigstenergiebauweise, die sich die passive Wärme der Sonne, eine besonders gute Isolierung von Wänden, Fenstern und Dach, Wärmebrückenfreiheit, eine große Luftdichtheit und und eine kontrollierte Wohnraumlüftung zunutze macht.
 
Pellets
Brennstoff, der durch die Verdichtung von Nebenprodukten aus der Holzverarbeitung entsteht, d. h. beispielsweise Sägespäne werden verfeinert, getrocknet und anschließend ohne Zugabe von Klebstoffen oder anderen Zusätzen gepresst.


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R

 

Raumfühler
Raumfühler geben die notwendigen Temperaturinformationen für die einzelnen Räume eines Hauses an das Regelungssystem weiter, um die Temperatur der Heizkörper entsprechend zu regulieren.

Raumthermostat
Ergänzend zum Kesselthermostat regelt es die Temperatur des Raums, in welchem es angebracht ist. Sobald die Raumtemperatur die Solltemperatur des Raumthermostats erreicht, schaltet das Thermostat den Brenner bzw. die Heizungspumpe ab.

Regelung
Mit einer Regelung kann der Betrieb des Heizkessels bedarfsgerecht gesteuert werden. Sie ermöglicht die Einstellung der Kesseltemperatur in Abhängigkeit der Außentemperatur sowie die Einstellung von Wochenprogrammen für Heizung und auch für Warmwasser gemäß verschiedener Betriebsmodi.
 
Regelung über Raumthermostat
Das im Leitraum platzierte Raumthermostat steuert die gesamte Heizung eines Heizkreises.
 
Regelung über Außenfühler
Der an der Außenseite Ihres Gebäudes, im Allgemeinen an der kältesten Fassadenseite (Nordseite), angebrachte Fühler misst die Außentemperatur.
Er weist den Heizkessel an, die Temperatur des Wassers im Heizungsnetz (Heizkörper oder Fußbodenheizungen) in Abhängigkeit der Temperaturschwankungen zu verändern.
 
Reversible Wärmepumpe
Eine reversible Wärmepumpe ist eine Wärmepumpe, die Wärmeenergie nicht nur gewinnen kann, um im Winter zu heizen, sondern auch, um im Sommer zu kühlen.
 

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S

 

Schadstoffemissionen
Die bei der Verbrennung von Gasen entstehenden Schadstoffe, vor allem Kohlenmonoxid (CO) und Stickstoffoxid (NOx), die zum Treibhauseffekt beitragen. Durch einen deutlich geringeren Energieverbrauch und verbesserte Verbrennungsbedingungen gibt ein moderner Heizkessel drei Mal weniger umweltschädliche Substanzen ab als ein herkömmlicher Heizkessel.

Sicherheitsgruppe an Brauchwasserspeicher
Es ist Pflicht, eine Sicherheitsgruppe am Kaltwassereintritt von Warmwasserspeichern einzubauen. Eine solche Gruppe umfasst drei Elemente:
- ein Sicherheitsventil, das überschüssiges Wasser abführt, das bei der Wasserausdehnung während der Erwärmung entsteht
- ein Absperrhahn
- ein Entleerungshahn.

Sicherheitsgruppe am Heizkreis
An Anlagen mit geschlossenem Heizkreis besteht die Sicherheitsgruppe aus drei wichtigen Komponenten: des Manometer, das den Wasserdruck in der Anlage angibt, das Sicherheitsventil, das Überdrücke verhindert und der Entlüfter, über den Luft abgelassen werden kann, die in den Wasserleitungen eingeschlossen ist.

Sofortwarmwasser
Sofortwarmwasser heißt so, weil es zum selben Zeitpunkt erzeugt wird, wie es genutzt wird. Es erfordert eine hohe Leistung, die dem jeweiligen Bedarf gerecht wird. Das Verfahren beschränkt sich daher auf eher mittlere Durchflussmengen, sodass keine zu wuchtigen Anlagengrößen notwendig sind. Im Allgemeinen wird es bei Kombi-Heizkesseln eingesetzt.

Sonnenkollektor
Vorrichtung, die die Energie aus der Sonneneinstrahlung einfängt und nutzbar macht.

Standheizkessel

Im Gegensatz zu Wandheizkesseln stehen Standheizkessel auf dem Boden. Sie werden meist an ein hochwertiges Warmwasserbereitungssystem angeschlossen.
 
Solar-Kombispeicher für Warmwasser
Solar-Kombispeicher für Warmwasser kombinieren die Warmwasserbereitung mit der Erwärmung des Heizungswassers. Neben der Erwärmung des Warmwassers gibt der Wärmeträger die Wärme auch an das Heizungswassernetz ab, dessen Wasser ebenfalls in einem Puffer gespeichert wird. Anschließend zirkuliert das Heizungswasser in den Heizkörpern und erwärmt dadurch die Raumluft. Es ist sinnvoll, zusätzlich einen  Heizkessel zu installieren, der im Bedarfsfall (z. B. bei zu wenig Sonneneinstrahlung) die Heizungsfunktion übernehmen kann.

 

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T

Thermostatischer Mischer
Regelt zeitgleich Temperatur und Durchflussmenge des Wassers. Die eingestellte Temperatur bleibt auch bei Druckschwankungen oder wechselnden Warm- oder Kaltwasserdurchflussmengen konstant. 

Thermostatventil
Mit Thermostatventilen kann die Raumtemperatur für jeden einzelnen Raum präzise festgelegt werden. Sie eignen sich ideal für Räume mit gemäßigter Temperatur (Schlafzimmer, Flur, Arbeitszimmer, etc.).
Ein Temperaturfühler berücksichtigt dabei auch zusätzliche, kostenlose Wärmequellen wie Sonne oder die Anwesenheit von Menschen im Raum. Entsprechend regeln Thermostatventile den Warmwassereintritt in den Heizkörpern 

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U

 

Unterer Abbrand
Bei Holzheizkesseln kann durch unteren Abbrand ein höherer Wirkungsgrad und eine Verringerung der Schadstoffemissionen erzielt werden. 

 

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W

 

Wandheizkessel
Wandheizkessel eignen sich vor allem zur Beheizung und Warmwasserbereitung in Wohnungen oder Einfamilienhäuser. Noch dazu sind sie sehr raumsparend. Sie sind kompakter als Standheizkessel und machen Platz am Boden frei, da sie an der Wand aufgehängt werden. Sie lassen sich ganz einfach in der Küche, im Badezimmer, in einem Schrank oder auf dem Dachboden einbauen.
Alles Wissenswerte über Wandheizkessel

Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe entnimmt Wärme aus der natürlichen Umgebung (Luft, Wasser, Boden) und gibt sie zur Beheizung oder Kühlung eines Wohnraums wieder ab, und das zu äußerst wirtschaftlichen Kosten. Es gibt zwei Wärmepumpentechniken:
- Aerothermie: eine Wärmepumpe, die nach dem Aerothermie-Prinzip arbeitet, entnimmt Wärme aus der Luft (auch im Winter).
- Geothermie: eine Wärmepumpe, die nach dem Geothermie-Prinzip arbeitet, entnimmt Wärme aus dem Boden oder Grundwasser.

Wärmeträger
Transportiert Wärmeenergie vom Erzeugungs- zum Verbrauchspunkt.
So transportiert die Wärmeträgerflüssigkeit eines Sonnenkollektors die von der Sonne abgegebene Energie bis zu dem Speichersystem.

Wärmeträgheit
Fähigkeit, Energie zu speichern und über einen variablen Zeitraum wieder abzugeben.

Warmwasser
Warmwasser: heißes Wasser, das in den Wasserleitungen eines Hauses zirkuliert.

Brauchwasserspeicher (auch „Warmwasserbereiter“ genannt)
Behälter, in dem Warmwasser erzeugt und gespeichert wird. Er kann (in derselben Verkleidung) in den Heizkessel integriert oder (in einer anderen Verkleidung) neben den Heizkessel gestellt werden.

Wirkungsgrad 
Der Wirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis zwischen der verbrauchten Energie (Wärmebelastung) und dem erzielten Heizresultat (Wärmeleistung). Ein Wirkungsgrad von 100 % bedeutet, dass 100 % der verbrauchten Energie in Form von Wärme wieder abgegeben werden. Der Wirkungsgrad eines Heizkessels hängt von vielen Parametern ab: von der Qualität des verwendeten Kesselkörpermaterials, der Konstruktion des Brenners und der Regelung. Moderne Heizkessel weisen hohe Wirkungsgrade zwischen 92 und 95 % auf. Mit Hilfe der Brennwerttechnik lassen sich Werte über 100 % erreichen.

 

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Z

 

Zeitschaltuhr
Mit einer Zeitschaltuhr am Raumthermostat kann man den Betrieb des Heizkessels steuern. Sie passt die Wärmeerzeugung des Heizkessels an die jeweilige Tageszeit und Ihre Lebensgewohnheiten an.

Zentralheizung
Die Wärme wird an einer einzigen Stelle erzeugt und über ein Leitungsnetz für Warmwasser an die Heizkörper bzw. Fussbodenheizung verteilt.

Zusatzheizung
Bei Multi-Energie-Systemen (Solar, Holz, Wärmepumpe) wird oft ein ergänzendes System (Gas, Öl, Elektroheizung, etc.) benötigt.

 

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